Drucksensor

Die Technologie.

Implantierbare Drucksensoren sind kleine elektronische Geräte, die katheterinterventionell in die Lungenarterie eingepflanzt werden, um unter Kenntnis des invasiven pulmonal-arteriellen Druckes eine genaue und frühzeitige Therapiesteuerung Ihrer Herzinsuffizienz-Patienten zu ermöglichen.

Aus diesem Grund verfügen implantierbare Drucksensoren auch über eine „Telemonitoring-Funktion“. Dabei wird täglich mittels Transmitter der aktuelle pulmonal-arterielle Druck an die Server-Station des Herstellers übertragen.

Ihre Behandlung.

Patienten mit Herzinsuffizienz benötigen eine zeitnahe und engmaschige Betreuung. Selbst in Phasen mit gutem Allgemeinbefinden können bereits Veränderungen stattfinden, die - wenn nicht rechtzeitig entdeckt - zu einer gefährlichen Verschlechterung der Erkrankung führen können. Der implantierte Drucksensor ermöglicht eine Früherkennung und eine zeitnahe Therapie-Anpassung hinsichtlich der Herzinsuffizienz-Medikation und der rechtzeitigen Indikations-Stellung für weitergehende invasive Maßnahmen.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich mit diesem intensivierten Management das Allgemeinbefinden von Herzinsuffizienz-Patienten verbessert, ihre Lebensqualität steigt, und sowohl die Häufigkeit von Krankenhausaufenthalten als auch die Sterblichkeit sinken.

Da Herzinsuffizienz und kardiale Arrhythmien häufig koexistieren, sind die meisten Patienten neben dem Drucksensor bereits mit einem ICD oder CRTD/P versorgt. Als weltweites Alleinstellungsmerkmal überprüfen wir daher nicht nur die Übertragungen aus dem Drucksensor, sondern wir verfolgen die Daten aus allen Geräten Ihrer Patienten. Das Zusammenführen dieser Informationen ermöglicht Ihnen einzigartige differentialdiagnostische Einblicke und einen ganzheitlichen Zugang zur Behandlung Ihrer komplexen Herzinsuffizienz-Patienten.

Auf diese Weise entsteht eine enge Arzt-Patienten-Beziehung, bei der Sie als behandelnder Arzt stets direkt, informiert und kompetent zur Stelle sind, wenn Ihr Patient Sie braucht.

Unsere Logistik.

Aufgrund der fortgeschrittenen Herzinsuffizienz ist die zeitnahe Daten-Verarbeitung die wichtigste Herausforderung für das professionelle Telemonitoring implantierbarer Drucksensoren. Konnektivitäts-Themen und das Monitoring koexistenter Arrhythmie-Devices erschweren außerdem die kontinuierliche und umfassende Überwachung. Die Patienten übertragen ihre Daten häufig an verschiedene Hersteller mit der entsprechenden Vielfalt an Übertragungs-Netzen, Server-Strukturen und User-Interfaces.

All diese Herausforderungen können wir mit viel Erfahrung für Sie lösen. Unser Service ist vollständig Hersteller-unabhängig. Arbeitstäglich schauen sich unsere spezialisierten Mitarbeiter alle Übertragungen an, die aus Drucksensoren, Defibrillatoren, Herzschrittmachern und Loop-Rekordern Ihrer Herzinsuffizienz-Patienten gesendet werden. Diese Analysen erfolgen auf dem Server des Herstellers oder nach Übertragung in unser Monitorzentrum.

Bei auffälligen Druckwerten rufen wir – wenn Sie es wünschen – den Patienten an und erfragen seinen aktuellen Zustand anhand eines strukturierten Herzinsuffizienz-Interviews. Hierbei können wir auch eine aktuelle Abfrage aus dem ggf. implantierten Arrhythmie-Device auslösen und so alle für Sie relevanten Informationen bündeln und an Sie weiterleiten. Das ist unser Service, damit Sie als behandelnder Arzt Ihre weitere medizinische Behandlung zeitnah und zielgenau entscheiden können.

Bei eingeschränkter Qualität der Messwerte oder fehlender Konnektivität setzen sich unsere Mitarbeiter mit Ihren Patienten in Verbindung, um die technischen Ursachen zu klären und die Übertragung ggf. zu wiederholen.

Unsere Organisations- und Prozessabläufe entsprechen den Anforderungen des aktuellen Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) zum Telemonitoring bei Herzinsuffizienz vom 17.12.2020. www.g-ba.de/beschluesse/4648/

Haben Sie weitere Fragen, Interesse an unserem Service und möchten sich diesbezüglich informieren, dann kontaktieren Sie uns gern direkt.